Wer noch weiß, was Beuschel bedeutet, ist hier richtig. Im s’Eckbeisl wird Wirtshausküche nicht zitiert, sie wird gekocht — üppig, hausgemacht, ohne Kompromisse, so wie ein Vorstadtwirtshaus im 19. Bezirk sie noch zu kochen versteht.
Wildschweinbraten, Kalbswiener, Backhendl, Mohnnudeln — Gerichte, die in den meisten Wirtshäusern Wiens still von der Karte verschwunden sind. Bei uns stehen sie noch drauf, und sie kommen so auf den Teller, wie ein Stammgast sie erwartet: heiß, reichlich, ohne Tellerkunst-Theater. Dazu Schnitzerl mit Gemüse, ein ehrliches Steak, Kalbsleber, und nach Küchenschluss, wenn die Mädels noch Hunger haben, auch einmal ein Salzstangerl mit Schinken und Kren.
— Robert Hartinger, StammgastWildschweinbraten, Kalbswiener, Backhendl und Co. munden vorzüglich. Große Portionen!
Innereien gehören dazu, ohne Wenn und Aber. Fans von Innereien sind hier sehr richtig, schreibt einer unserer Stammgäste, und mehr braucht es eigentlich nicht zu sagen. Was die Saison hergibt, kommt in die Küche; was die Küche kann, kommt auf den Tisch. Vieles, das man anderswo erklären müsste, erklärt sich hier von selbst — sobald der Teller steht.
- Wildschweinbraten
- Backhendl
- Kalbsleber
- Beuschel
- Mohnnudeln
- Schnitzerl mit Gemüse
Wir kommen wieder, sagt man hier oft beim Hinausgehen. Das ist kein Werbespruch, das ist der Befund.